SAGW-Newsletter Februar 2021
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SAGW-Newsletter Februar 2021
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Denk-Mal!

Die SAGW lanciert mit «Mal Denken!» ein interaktives Webprojekt zu Schweizer Denkmälern. Die Initiative greift die Debatte zu kontroversen Denkmälern auf, die 2020 im Zuge der Black-Lives-Matter-Bewegung entbrannt ist. Das Projekt stellt über postkolonialistische Aspekte hinaus die Frage: Woran wollen wir uns im öffentlichen Raum erinnern – und wie?
 
Eine Art Denkmal-Tinder, aber nicht nur
 
Die Aktion «Mal Denken!» der SAGW fordert dazu auf, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen – auch ausserhalb von Fachkreisen. Ab sofort können die Teilnehmerinnen in einem digitalen Kartenspiel, einer Art «Denkmal-Tinder», 24 Schweizer Denkmäler bewerten und annehmen oder verwerfen. Von St. Gallen bis Genf, von 1821 bis 2020, aus Plastik oder Cristallina Marmor erinnern die 24 an Personen, Ereignisse und Institutionen, welche die Schweiz geprägt haben. Wem das schnelle Swipen zu oberflächlich ist, kann auf der Debatten-Seite mitdiskutieren, ab April an der Denkmal-Umfrage teilnehmen oder ab Mai im Wettbewerb seinen eigenen Denkmal-Vorschlag einreichen.
 
«Was einen Ort hat, hat einen Wert»
 
«Hol den Vorschlaghammer / Sie haben uns ein Denkmal gebaut / Und jeder Vollidiot weiss / Dass das die Liebe versaut», textete die deutsche Band «Wir sind Helden» 2003. Die Ostentativität von Denkmälern stellt Beziehungen tatsächlich immer wieder in Frage: zwischen Nationen und ihren Helden, Städten und ihren Gründervätern, Institutionen und ihren Aushängeschildern.
 
  • Eine von der Stadt Zürich eingesetzte Arbeitsgruppe prüft derzeit 80 Denkmäler auf rassistische Bezüge. Erste Ergebnisse werden 2023 erwartet.
  • An der Universität Genf befasst sich eine Kommission mit der institutionellen Erinnerungskultur. Wie soll man beispielsweise mit dem Erbe mit einer Figur wie Carl Vogt (1817–1895) umgehen, der Rektor der Universität war und ein polygenistisches, rassistisches Gedankengut vertrat? Und wohin mit seiner Büste?
  • Im Landrat von Baselland ist ein Postulat in Bearbeitung, das die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit Baselbieter Persönlichkeiten fordert. Vorangegangen war im Sommer 2020 eine Aktion der Jungsozialisten, die den Gedenkstein des Kolonialisten Johann August Sutter (1803–1880) in Rünenberg mit einem blutverschmierten Tuch verhüllten und die Aufschrift «Keine Denkmale für Sklav*innenhalter» auf ein Plakat malten. 
  • Schliesslich stehen Denkmäler auch immer wieder im Zentrum von raumplanerischen Debatten, wie derzeit das Bubenberg-Denkmal, das den Erweiterungsarbeiten des Berner Bahnhofs weichen soll.
«Was einen Ort hat, hat einen Wert», schreibt Larissa Hugentobler in einem Debattenbeitrag auf www.denk-mal-denken.ch. Was in Stein gehauen ist, lässt sich nicht per Delete-Taste wegradieren. Es bleibt nur die argumentative Auseinandersetzung am Einzelfall.
 
--> Zur Aktion «Mal Denken!»

Illustration: Marlene Iseli
Inhalt
arrow     «Unser Bildungssystem orientiert sich an einer Dreiklassengesellschaft»
arrow     Marcel-Benoist-Preis wird 2021 in den Geistes- und Sozialwissenschaften verliehen
arrow     Debatte über akademischen Mittelbau im Bundeshaus angelangt
arrow     Swissuniversities startet Umsetzung von Open-Science-Programm
arrow     Agenda im März
arrow     Calls
arrow     Publikationen
«Unser Bildungssystem orientiert sich an einer Dreiklassengesellschaft»
Kommentar von Markus Zürcher in der Neuen Zürcher Zeitung
Seit 1848 halte die Schweiz verbissen an der Dreiteilung der Volksschule fest, schreibt Markus Zürcher, Generalsekretär der SAGW, in der Neuen Zürcher Zeitung vom 25. Februar (Paywall).
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Diese Aufteilung, die sich an einer Dreiklassengesellschaft orientiere, werde aber weder dem Bedarf einer Wissensgesellschaft noch dem Arbeitsmarkt gerecht. Die «Ausschöpfung der Begabtenreserven» lasse weiter auf sich warten. Auch die neue Botschaft des Bundesrates zur Bildung, Forschung und Innovation für die Jahre 2021–2024 nehme das Anliegen nur schwach auf. Dabei, so Zürcher, wäre die Umstellung von einem System der Selektion zu einem System der Förderung gar nicht schwierig zu bewerkstelligen. Eine ausführliche Version des Kommentars ist unter dem Titel «Fünf Nachhaltigkeitsziele auf einen Streich» im SAGW-Blog «décodage» publiziert.
arrow    zum Kommentar im SAGW-Blog
Marcel-Benoist-Preis wird 2021 in den Geistes- und Sozialwissenschaften verliehen
Nominationen können bis am 15. April eingereicht werden
Der Wissenschaftspreis Marcel Benoist ist der älteste Forschungspreis der Schweiz. Er zeichnet seit 1920 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, deren Arbeit sich als «nützlich für das menschliche Leben» erweist. 2021 stehen Nominationen für herausragende Forschungsleistungen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften offen. Guy Parmelin, Präsident der Marcel Benoist Stiftung, betont in der Preisausschreibung den Beitrag der Geistes- und Sozialwissenschaften zur Bewältigung der gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen: «Das Corona-Jahr hat uns wieder einmal aufgezeigt, dass Krisen aus einer ganzheitlichen Perspektive angegangen werden müssen». Nominationen können bis am 15. April 2021 eingereicht werden.
 
Der Schwerpunkt des mit 250'000 Franken dotierten Marcel-Benoist-Preises lag lange Zeit auf den exakten Wissenschaften. Erst seit 1997 sind auch Geistes- und Sozialwissenschaftler wählbar. Das Feld für Wissenschaftspreise, ehedem weitgehend auf die Medizin, Natur- und Technikwissenschaften beschränkt, hat sich in den letzten zwei, drei Jahrzehnten geweitet, wie ein Blick in die Landschaft der Schweizer Forschungspreise zeigt.
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Quizfrage
Die politische Zahl
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Das in der anstehenden Initiative für ein Verhüllungsverbot angestrebte Verbot von Vermummung und Verhüllung ist nicht neu. So finden sich in der jüngeren Geschichte etwa eine Motion, die unter dem Titel «Runter mit den Masken» ein nationales Vermummungsverbot forderte, oder eine Standesinitiative, die das Verhüllen des Gesichtes im öffentlichen Raum verbieten wollte – beide wurden im Parlament vor rund zehn Jahren abgelehnt.

Ein kantonales Vermummungsverbot wurde erstmals schon einiges früher eingeführt. In welchem Kanton und wann? 
 
a) Kanton Aargau 1970
b) Kanton Basel-Stadt 1990
c) Kanton Tessin 1980

Richtig ist...? Die Antwort finden Sie am Ende dieses Newsletters.
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Politik wiederholt sich und was heute wichtig und aktuell erscheint, war es oft auch früher schon. Année Politique Suisse macht diese Repetitivität von Politik sichtbar und die seit 1965 bestehende Chronik zur Schweizer Politik legt Wurzeln heutiger Entscheidungen frei.
Debatte über akademischen Mittelbau im Bundeshaus angelangt
Bundesrat antwortet auf Interpellation aus dem Nationalrat
Die Debatte über prekäre Anstellungsverhältnisse des Mittelbaus an Schweizer Universitäten und Hochschulen ist im nationalen Parlament angelangt. Eine im Dezember eingereichte Interpellation (Geschäft 20.4622) will vom Bundesrat wissen, was seine Haltung sei gegenüber der Petition «Für mehr Festanstellungen im akademischen Bereich», die eine Gruppe von schweizerischen Mittelbauorganisationen im Frühling einreichen möchte (vgl. «Prekär? Debatte zur Situation des akademischen Mittelbaus nimmt Schwung auf»). Eingereicht hat den Vorstoss Nationalrat Christian Dandrès (SP); er wurde mitunterzeichnet von acht Nationalrätinnen und Nationalräten der SP und der Grünen.
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Swissuniversities startet Umsetzung von Open-Science-Programm
Beat Immenhauser zum Präsidenten des Reviewers Pools gewählt
Swissuniversities startete in diesem Jahr mit der Umsetzung ihres Open-Science-Programms. Im Bereich Open Acces wurden in zehn Themenfeldern Projektausschreibungen lanciert. 30 nationale und internationale Expertinnen und Experten evaluieren die Projekte in einem Open-Review-Prozess. Dieser Reviewers Pool wählte Beat Immenhauser, stellvertretender Generalsekretär der SAGW, im Januar zu seinem Präsidenten. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Evaluationsprozesse zu moderieren und die Anträge in der Delegation Open Science zu vertreten. Im Video-Interview mit Aude Bax de Keating, Portfolio Managerin bei Swissuniversities, spricht Beat Immenhauser über seine Motivation für die Kandidatur, die Unterschiede zwischen Publizieren in den Geistes- und Sozialwissenschaften und anderen Disziplinen und erklärt, wie Open Science Forscherinnen und Forschern ermöglicht, «Better Science» zu betreiben.
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SAGW-Blog: aktuelle Themen in der «décodage»
«décodage» – ein Blog als reflexives Journal des Zeitgeschehens. Zuletzt erschienen sind:
 
Die digitale Welt muss ihren ökologischen Fussabdruck reduzieren 
 
Unser digitaler Konsum und die damit verbundenen ökonomischen Versprechen gefährden unsere ökologischen Bemühungen. Die Informatikerin Solange Ghernaouti plädiert für digitale Nüchternheit (auf Französisch).
 
Der Schlaf der Vernunft gebiert digitale Monster
 
Wovon träumen Philosophen, Ethnologinnen, Historiker und Marc Zuckerberg – ausser von Clubhouse und WhatsApp? Eine Traumdeutung des Digitalisierungsethikers Chris Bühler.
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50 Jahre Frauenstimmrecht
Neues Mediendossier von infoclio.ch
Vor 50 Jahren wurde in der Schweiz das Stimm- und Wahlrecht für Frauen eingeführt. In den letzten zwei Monaten erschienen dazu zahlreiche Zeitungsartikel, Fernseh- und Radiosendungen, Videobeiträge, Bücher und Quellen-Dossiers von Gedächtnisinstitutionen. infoclio.ch, das Schweizer Fachportal für die Geschichtswissenschaften, hat ein umfangreiches Mediendossier zum Thema zusammengestellt, das laufend ergänzt wird.
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Wer prägt unsere Landschaft?
Kickoff zum 3. Schweizer Landschaftskongress 2022
Wer prägt unsere Landschaft? Der 3. Schweizer Landschaftskongress wird sich 2022 in Rapperswil mit Fragen wie dieser befassen. Am 24. März 2021 findet ab 16 Uhr Kickoff-Veranstaltung statt, an der sich mögliche Partner und Träger austauschen. Der Landschaftskongress 2022 wird organisiert vom Forum Landschaft, Alpen, Pärke (FoLAP) der Akademien und der Ostschweizer Fachhochschule OST in Rapperswil. Er richtet sich an ein breites Publikum aus Praxis, Verwaltung und Forschung.
arrow    zur Ausschreibung
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Ausstellung «Patois-LAND»
Mediathek Wallis inszeniert Geisterbahnfahrt gegen das Vergessen
Die Mediathek Wallis zeigt eine Ausstellung zum Patois, dem heute weitgehend ausgestorbenen frankoprovenzialischen Dialekt der Romandie. Die Ausstellung ist als eine «Geisterbahnfahrt» inszeniert, in der die Angst vor dem Vergessenwerden vertrieben werden soll. Die Vernissage findet am 4. März online via Facebook statt. Die Ausstellung soll bis am 25. September gezeigt werden. Für Mai ist unter anderem eine Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Glossaire des patois de la Suisse romande geplant.
arrow    zur Ausstellung
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Ausschreibung Prix Média 2021
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz vergeben seit über zehn Jahren den Prix Média für einen exzellenten Beitrag (Preisgeld: 10 000 Franken). Seit 2020 besteht zusätzlich der Prix Média Newcomer: Junge JournalistInnen kreieren einen Beitrag über Forschung und Wissenschaft. Dafür vergeben die Akademien der Wissenschaften Schweiz Recherchebeiträge. Der Preisträger wird per Public-Voting bestimmt (Preissumme 4 000 Franken). Die aktuelle Ausschreibung ist offen. Kandidaturen können bis am 15. Mai eingereicht werden.
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Call zur ScienceComm‘21
Die 10. Ausgabe des Schweizer Jahreskongresses der Wissenschaftskommunikation findet am 15. bis 16. September 2021 an der Universität Fribourg zum Thema «Science Communication in a Period of Crisis» statt. Er soll ein Ort der Reflexion über die Corona-Pandemie werden und sich darüber hinaus mit Schnittstellen-Themen wie «Health Communication» oder «Data Literacy» befassen. Der «Call for Participation» läuft. Eingabefrist ist der 17. März.
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O-Ton
«In einer Gesellschaft der Ungleichheit wollen diejenigen, die ganz oben landen, daran glauben, dass ihr Erfolg moralisch gerechtfertigt ist. In einer meritokratischen Gesellschaft heisst das, die Gewinner müssen glauben, dass sie ihren Erfolg aufgrund des eigenen Talents und harter Arbeit verdient haben.» (Michael Sandel, Vom Ende des Gemeinwohls, 2020)
Agenda im März
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08.03.2021
Online
Universität Zürich
Workshop «The Legal Aspects of Open Science»
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11.03.2021
Online
Vortrag «Was konstituiert den Geist?»
krino- Philosophische Gesellschaft Bern
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18.–19.03.2021
Tagung «Landwirtschaft im Kontext des Klimawandels – Risiken und Handlungsoptionen»
Schweizerische Gesellschaft für Agrarwirtschaft und Agrarsoziologie

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24.03.2021
Online
Tagung «Digiarch2021: Kulturerbe im digitalen Zeitalter»
Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE, Bundesamt für Kultur BAK, ICOMOS Suisse
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25.03.2021
Online
Kulturvermittlung Schweiz
Vortrag «Midi Médiation 2021 – Kulturvermittlung an Schulen heute?»
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31.03.2021
Online
Movetia
Fachtagung «Austausch in bilingualen Bildungsgängen – Welche Wege führen zum Ziel?»
Calls
Aktuelle Projekt-Ausschreibungen
Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien
Zwei Politikstipendien für WissenschaftlerInnen

  • Ziel: die politischen Prozesse im Parlamentsgebäude unmittelbar kennenlernen, Mitarbeit im Team des Kommissionssekretariates
  • Offen für: AbgängerInnen der Schweizer Hochschulen aus allen Fachbereichen und Disziplinen
  • Dauer: 12 Monate, ab 01. September 2021
  • Bewerbungsfrist: 15. März 2021
 Zur Ausschreibung

Innosuisse
Flagship-Initiative zu den Themen «Bewältigung der durch COVID-19 induzierten beschleunigten digitalen Transformation» und «Verbesserung der Widerstandsfähigkeit sowie Nachhaltigkeit und Verringerung der Anfälligkeit von Gesellschaft, Infrastruktur und Prozessen»
  • Ziel: Stimulation von Innovationen, die dazu beitragen, grosse wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen
  • Offen für: alle Disziplinen; Innosuisse finanziert Innovationsprojekte, die Unternehmen sowie private oder öffentliche Einrichtungen gemeinsam mit Forschungsinstitutionen durchführen; gefördert werden Konsortien, die aus mehr als zwei Forschungspartnern bestehen, wovon mindestens einer eine Fachhochschule ist; mit der Ausschreibung sind explizit auch die Geistes- und Sozialwissenschaften angesprochen, etwa im Rahmen des Schwerpunkts «Demographischer Wandel».
  • Frist: 31. März 2021 (Pre-Proposal)
Zur Ausschreibung

Bundesamt für Energie
Sweet-Call 2021-1 zum Thema «Living & Working»
  • Ziel: Förderung von Innovationen, die zur erfolgreichen Umsetzung der Energiestrategie 2050 und der Erreichung der Schweizer Klimaziele nötig sind
  • Offen für: Konsortien, die über mehrere Jahre an trans- und interdisziplinären Projekten arbeiten. Erwünscht ist insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Privatwirtschaft und öffentlicher Hand
  • Projekt-Laufzeit: 8 Jahre
  • Frist: Ausschreibung startet im ersten Quartal 2021
Mehr Informationen

Bundesrat / Schweizerischer Nationalfonds
Nationales Forschungsprogramm (NFP) 79 «Advancing 3R – Tiere, Forschung und Gesellschaft»

  • Ziele: Erarbeitung von Orientierungs- und Handlungswissen; Erforschung der ethischen, rechtlichen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Aspekte von Tierversuchen; Reduktion der Anzahl und Verbesserung von Tierversuchen in der wissenschaftlichen Forschung
  • Offen für: alle Disziplinen
  • Umfang: 20 Millionen Franken
  • Laufzeit: 5 Jahre
  • Frist: Ausschreibung startet im Frühjahr 2021
Mehr Informationen
Publikationen
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Diplomatische Dokumente der Schweiz: Band 1990
«Die Teilung unseres Kontinents fällt der Vergangenheit anheim», verkündete der Schweizer Bundespräsident Arnold Koller anlässlich des Pariser Gipfeltreffens der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa im November 1990. Nach den Umwälzungen des Jahrs 1989 stand auch 1990 ganz im Zeichen der europäischen Wende. Und mittendrin fand sich die Schweiz. Der neue Band der Diplomatischen Dokumente der Schweiz (DDS) beleuchtet diese Entwicklungen in den internationalen Beziehungen der Schweiz im Jahr 1990 mit Dokumenten und Hinweisen auf Quellen und Informationen in der Online-Datenbank Dodis.
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Neuer Blick auf die Kasernen in Thun
Dank ihrer Militärbauten entwickelte sich die Stadt Thun zum militärischen Nabel der Schweiz. Die imposanten eidgenössischen Kasernenbauten aus den Jahren 1868, 1901/02 und 1940 zeugen davon. Der neue Kunstführer zeichnet diese Entwicklung der Stadt zu einem Zentrum der Rüstungsindustrie nach und nimmt die Leserinnen und Leser unmittelbar mit in die Kasernen hinein. Die Reihe «Schweizerische Kunstführer» wurde 1935 von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte lanciert. Bis heute sind über 1000 Publikationen erschienen.
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SAGW-Bulletin 3/20: Der Nachhaltige Staat
Fragen Sie sich, ob die Covid-19-Pandemie, der anthropogene Klimawandel, das Artensterben und die Proteste gegen soziale Ungleichheit verschiedene Facetten einer einzigen globalen sozial-ökologischen Krise sind? Und ob die Wissenschaft oder die Politik die Deutungshoheit über den gesellschaftlichen Umgang damit haben soll? Denken Sie, es gibt einen spezifisch «helvetischen» Weg zur Nachhaltigkeit? Es gibt gerade viele Fragen. Das Bulletin reflektiert, seziert, systematisiert die Rolle und die Verantwortung des «nachhaltigen Staats» aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
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Die richtige Lösung ist…
Im Kanton Basel-Stadt nahmen die Stimmberechtigten am 21. Mai 1990 ein Vermummungsverbot für Demonstranten an.

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Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
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Laupenstrasse 7
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